Exkursion von Haus & Grund Speyer: Schöner Ausflug ins Hohenloher Land

Allerbestes Reisewetter, ein tolles Ziel und leckeres Essen: Die diesjährige Exkursion von Haus & Grund Speyer nach Saarbrücken kann nur als rundum gelungen bezeichnet werden. Wenig überraschend, denn das Programm war wie immer perfekt ausgearbeitet – dank der erfahrenen Reiseleiterin Maria Scheidel.

Gruppenbild von der Exkursion 2019 nach SaarbrückenFotos: Haus & Grund Speyer

Die traditionelle Exkursion von Haus & Grund Speyer führte die Reisenden in diesem Jahr nach Saarbrücken. In der Stadt angekommen, wurden die Teilnehmer erst einmal mit einer Speyerer Brezel und einem Piccolo (oder Wasser) überrascht. Diese Stärkung kam natürlich sehr gut an. Von den Gästeführern wurde die Gruppe bereits zur Stadtführung erwartet.

Junge Stadt mit viel Geschichte

Schnell zeigte sich dabei: Die Landeshauptstadt hat vieles zu bieten. Auch wenn Saarbrücken selbst noch recht jung ist (die Stadt entstand erst 1909 aus dem Zusammenschluss dreier vormals eigenständiger Städte), reicht die Geschichte doch weit zurück. So wird in dem Kernbereich St. Johann eine vorgeschichtliche Siedlung vermutet, Zufallsfunde haben dies bestätigt.

Die Reisegruppe besichtigte die Ludwigskirche aus dem Jahr 1775, ein wunderschöner Barock-Bau. Weiter ging es durch Alt-Saarbrücken und über den Sankt Johanna-Markt mit den malerischen Gassen.

Zu den Highlights zählte sicherlich auch die Schlosskirche mit Überresten der bereits 1261 gegründeten St. Nikolaus-Kapelle.

Nach der Mittagspause stand der Deutsch-Französische Garten auf dem Programm. Kern des Gartens ist der Deutschmühlenweiher, der bereits im 19. Jahrhundert der Naherholung diente. Im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 war das Gelände Teil des Kampfgebiets „Spicherer Höhe“.

Anlässlich des Sieges Deutschlands wurde der Park damals für den Zeitraum um 1900 in „Kaiser-Wilhelm-Park“ umbenannt. Aufgrund seiner Nähe zur französischen Grenze hatte das Gelände des heutigen Parks im Zweiten Weltkrieg eine wichtige strategische Bedeutung, was sich heute noch an den vielen Überresten von Bunkern ablesen lässt.

Als symbolische Geste infolge des Referendums über das Saarstatut und dem später folgenden Beitritt des Saarlandes in die Bundesrepublik konzipierte man eine Deutsch-Französische Gartenschau als Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft. 1960 wurde der Park angelegt und vom damaligen Bundeskanzler Konrad Adenauer und dem französischen Ministerpräsidenten Michel Debré eröffnet.

Am Nachmittag begann die Heimfahrt gen Speyer – aber ganz gemütlich. So kehrte die Reisegruppe zum Abendessen im sehr schönen Restaurant „Haus Sonnenberg“ in Neuleiningen ein. Eine super Nachspeise, die der Verein spendierte, rundete die diesjährige Exkursion ab. Am späten Abend kam die Gruppe dann wieder wohlbehalten in der Heimat an.

Großer Dank an die bewährte Reiseleiterin

Ein großer Dank ging an Maria Scheidel, die wie schon in den Vorjahren die Reiseleitung übernommen hatte. Und die sich wie immer ein tolles, schön buntes Programm überlegt hatte.

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